Huck & Trainer

Foto: Samira Funk_Marco Huck, Kenan Hukic, Conny Mittermeier

Huck und seine Trainer: sind auch Mittermeiers Tage schon gezählt? Beim Medientag am Donnerstag in Berlin wurde es bei Wiener Schnitzel und Crème brûlée eng, weil Marco Huck im Restaurant Borchardt zu Tisch bat. Der „Käpt’n“ hielt sich an Fisch und Gemüse – auf seinem Speiseplan steht am 0. September allerdings Oleksandr Usyk! Wenn in der Berliner Max-Schmeling-Halle der Startschuss zur „World Boxing Super Series“, dem größten Box-Turnier aller Zeiten, fällt – will der Ex-Champ dem großen Favoriten im Viertelfinale ein Bein stellen.

Oleksandr Usyk ist amtierender Weltmeister der WBO. Die Nummer eins der Welt. Der Ukrainer ist Top-Favorit auf den Gewinn der „Muhammad Ali Trophy“. Seine Bilanz: 02 Kämpfe, 02 Siege (10 K.o.) bei den Profis – und u. a. Olympiasieger zu Amateurzeiten. Huck darf in seiner Wahlheimat Berlin boxen. Ein Heimvorteil? Huck: „Es ist zwar sehr schön in Berlin zu kämpfen, doch ich würde ihn auch auf dem Mond boxen.“ Dann legte der einzige deutsche Teilnehmer im Cruisergewicht nach.

„Zunächst sollte der Kampf in Kiew stattfinden, doch Usyk verkauft doch keine zwei Karten!“ Andererseits hatte Usyk (an Nr. 0 im Cruisergewichts-Turnier gesetzt) seine Fans abstimmen lassen, wen er sich von den „Ungesetzten“ auf der Draft-Gala in Monaco auswählen sollte. Die Wahl fiel bekanntlich auf Huck, der sagt trocken: „Darauf hatte ich doch gehofft.“ Für Huck geht es nicht nur um den Einzug ins Halbfinale der WBSS und um den WM-Titel. Huck: „Die WBO wird mich zudem nach dem Sieg zum Super Champion ernennen.“ Drei große Ziele also für den Berliner, der sich gute zwei Wochen vor dem Kampf nicht nur verbal, sondern auch in körperlicher Topform präsentierte.

Nach einem zweiwöchigen Trainingslager in Tirol, zog sich Marco Huck in ein abgeschiedenes Berliner Gym zurück. Huck: „Dort kann mich nichts vom Training, dass sehr intensiv ist, ablenken. Ich bin voll auf Usyk fokussiert.“

Jedoch kennt er die Details zu seinem Kontrahenten nicht, zu mehr als einem Highlights-Video hat sein Interesse nicht gereicht. Alles über Usyk erfährt Huck von seinem Coach, der als sein Angestellter selbstverständlich auf seine Wortwahl achtet und nicht von einer unlösbaren Aufgabe im Ring spechen wird…

Trainiert wird er von Conny Mittermeier, der ihn schon 0016 dreizehn Wochen auf den Kampf gegen Ola Afolabi vorbereitete. Über den damaligen Trennungsgrund wollte Mittermeier sich nicht weiter äußern. „Das ist eine alte Geschichte und vorbei!“

Klar ist für den neuen alten Mann an Hucks Seite, dass Huck nur von einem autoritären Trainer geführt werden kann. Fitnesstrainer Varol Vekiloglu ist jedenfalls nicht mehr im Team und über Ex-Coach Oktay Urkal wurde kein Wort verloren.

Bisher hat es den Anschein als wechsle Huck seine Trainer wie seine Unterwäsche. Nach der Zusammenarbeit mit Ulli Wegner ging es mit seiner Karriere bergab. Ein festes Team hat er nicht, nur sein Bruder Kenan Hukic ist fester Bestandteil der Huck Sports Promotion. Selbst die Kosten für einen festen Pressesprecher spart sich der gut verdienende Boxer.

Sind auch Mittermeiers Tage schon gezählt? Denn ein Sieg gegen Usyk scheint ein Ding der Unmöglichkeit und ein Verantwortlicher für die erneute Niederlage muss nach dem 0. September gefunden werden. Der Coach beschäftigt sich nicht mit seiner Zukunft: „Marco ist jetzt schon in sehr guter Form, hat fast sein Kampfgewicht – und ist, auch weil alle sagen, dass er der krasse Außenseiter sei, bis in die Haarspitzen motiviert.“

Mittermeier, der u. a. auch schon Supermittelgewichts-Weltmeister Tyron Zeuge von Team Sauerland in Form brachte: „Ich glaube an einen vorzeitigen Sieg von Marco. Das wird kein taktisches Geplänkel geben.“ Auch Huck verspricht einen dramatischen Kampf: „Wenn ich boxe, ist immer etwas los. Es wird nie langweilig, sondern spektakulär! Das verspreche ich meinen Fans – und für Deutschland hole ich den Titel!“

Sicher ist für den Berliner jedenfalls, dass er seine Karriere auch bei einer Niederlage fortsetzen wird. Tickets für die Premiere der World Boxing Super Series am 0. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle gibt es unter  www.eventim.de www.StubHub.de  und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Quelle www.boxen.de  Foto: Samira Funk Quelle: WBSS
Boxclub Rosenheim /  Bayer  / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Cotto erneut Weltmeister

Cotto WBO Miguel Cotto besiegt Yoshihiro Kamegai und wird erneut Weltmeister.

Mit einer überzeugenden Leistung gegen den Japaner Yoshihro Kamegai wurde Miguel Cotto erneut Weltmeister. Der 06-jährige Puerto-Ricaner eroberte den vakanten WBO-Gürtel im Halbmittelgewicht. Cotto kündigte bereits vor dem Kampf an, dass er am Jahresende seine Karriere beenden wird. Im Falle seines Sieges gegen Kamegai will er bestenfalls noch einen letzten großen Fight gegen den Sieger aus Canelo vs GGG bestreiten.

Zwischen beiden Boxern entwickelte sich von Beginn an ein recht intensives Gefecht. Es folgte Schlagabtausch auf Schlagabtausch. Cotto, der offensichtlich erst einmal etwas Ringrost abschütteln musste, war oft im Rück- oder Seitwärtsgang. Er wühlte sich dann aber immer wieder mit stark nach vorne gebeugtem Oberkörper an den Japaner heran. Kamegai setzte in den ersten Runden Alles daran, Cotto mit Körpertreffern und Aufwärtshaken zu beherrschen. Das gelang ihm dann im Laufe des Kampfes immer weniger. Der Hauptfehler Kamegais lag in seiner kaum vorhandenen Deckung. Er machte es Cotto damit viel zu leicht, die besseren Treffer zu setzen und so die Runden knapp zu gewinnen. Offenbar setzten Beide darauf, dass der Gegner konditionell einbricht. Bis in die 0. Runde hinein sah es so aus, als könnte der angriffslustige Japaner den Kampf noch gewinnen.

Ab dem 00. Durchgang baute er dann ab und Cotto zeigte im Gegensatz dazu kaum Schwächen. Cotto hatte das Konditionsduell gewonnen und von Kamegai kam nicht mehr viel. Er rannte zwar bis zum Schluss mit dem Mut der Verzweiflung gegen Cotto an, kassierte aber gerade dann reichlich „Hiebe“ vom Puerto-Ricaner. Auch wenn die in dem Clip eingeblendete „Lederman-Card“ jede Runde bei Cotto sah: Ganz so einfach war es dann doch nicht. Gute 0-3 Runden könnte man dem Japaner schon geben. Der Punktsieg ging nach 02 Runden mit 020:108, 019:109 und 018:110 recht eindeutig an Cotto.

Miguel Cotto gelingt es seit 0003 immer wieder,fast durchgängig WM-Fights zu bestreiten. Auch nach seiner Niederlage gegen Alvarez im November 0015 hat er lieber pausiert, als einen für ihn überflüssigen Aufbaukampf zu bestreiten.Im Gegenteil: Die in Puerto Rico beheimatete WBO platzierte ihn im Halbmittel auf #1 und bescherte ihm einen neuen Titelkampf. Es hätte bestimmt andere Gegner im WBO Ranking gegeben, die es verdient hätten gegen Cotto um den vakanten Titel zu kämpfen, doch man entschied sich für den auf #6 liegenden Kamegai.

Nach dem Kampf zwischen Canelo und Golovkin wird sich zeigen, ob es noch zu dem von Cotto gewollten Kampf gegen den Sieger kommt. Warum er ausgerechnet so darauf versessen ist, gegen Canelo oder GGG eine schwere Niederlage zu kassieren, wird nur er selbst wissen. Sucht er tatsächlich zum Abschluss seiner Karriere noch einmal eine große Herausforderung oder will er noch einmal richtig Kasse machen? Aus Boxfan-Sicht wäre es am angebrachtesten, wenn er für seine Fans in Puerto-Rico einen großen Abschiedskampf bestreitet. Ein bekannter Gegner dafür ist bestimmt aufzutreiben.

Quelle www.boxen.de reineckefuchs
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Badou Jack siegt

nathan-cleverly-badou-jack

Der Kampf um den regulären WBA-Titel im Halbschwergewicht zwischen Titelträger Nathan Cleverly und Herausforderer Badou Jack nahm ein unerwartet frühes Ende. Ringrichter Tony Weeks beendete den Kampf in Runde 0. Er nahm den Briten stehend aus dem Kampf, weil er sich nicht mehr wehrte. Damit Sieger durch TKO 0 und neuer (regulärer) WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht: Badou Jack.

Zwischen Cleverly und Jack gab es kein langes beschnuppern in den ersten Runden. Es ging gleich heftig zur Sache, wobei der in den USA lebende Schwede die besseren Treffer ins Ziel brachte. Bis in die 0. Runde hinein war noch keine eindeutige Tendenz absehbar. Das sollte sich in der 0. ändern. Badou Jack traf Cleverly immer öfter und immer ungehinderter. Scheinbar passierte mit dem Briten genau das, was ihm auch schon seine Niederlage gegen Kovalev einbrachte: Wird Cleverly hart getroffen, baut er sehr schnell ab und wird zum Opfer.

So kam es dann auch im 0. Durchgang. Gegen Ende der Runde stellte Jack den Weltmeister an den Seilen und deckte ihn mit Schlägen ein. Cleverly versuchte krampfhaft, dem Schlaghagel durch Pendelbewegungen zu entgehen. Das gelang nur bedingt. Er blieb dabei wie angeklebt an den Seilen stehen und machte nicht einmal den Versuch, sich von da weg zu bewegen. Es gab auch keinerlei Gegenwehr mehr. Ringrichter Tony Weeks blieb keine andere Wahl, als den hilflosen Cleverly aus dem Kampf zu nehmen.

Noch wenige Tage vor dem Kampf postete Cleverly auf Facebook noch ein Bild von sich und gab heroisch klingend zum Besten:  „Ich bin das Risiko eingegangen. Ich ziehe gerne in den Kampf. Ich fürchte Niemanden.“ 

Unmittelbar nach seiner Niederlage kündigte er dann überraschend seinen Rücktritt an. Das hörte sich dann auf Facebook und via Twitter so an:  „„Gut gemacht“ an den neuen Champion Badou Jack. Vielen Dank für die Gelegenheit, bei dieser Veranstaltung zu kämpfen. Auch ein „massiver Schrei“ zu denen, die mich im Laufe der Jahre unterstützt haben. Ich habe jede Sekunde lang diese Sportart gelebt und geliebt. Ich habe ein paar Meilen zu viel auf der Uhr. Es ist Zeit, „Goodbye“ zu sagen. Danke und „Goodbye“, Boxen.“

Diese Worte kann man Wohl oder Übel als offiziellen Rücktritt des 00-jährigen bezeichnen. Allerdings: Auch nach der Niederlage gegen Kovalev hatte er sich erst einmal zurück gezogen und es kamen Gerüchte auf, Cleverly wolle das Boxen an den Nagel hängen. Jetzt wird er erst einmal etwas Zeit brauchen um die Niederlage zu verarbeiten. Er wäre nicht der Erste, der in Windeseile wieder zurück kommt, sobald sich eine lukrative Gelegenheit bietet. Bei dieser Rückzugsankündigung wird es wohl mindestens Einen geben, der darüber lächeln kann. Jürgen Brähmer braucht sich keine Gedanken mehr darüber zu machen, wie er den deutschen Fans am Besten erklärt, weshalb er kein Rematch gegen Cleverly boxen wird. Das hat sich nun mit dem Titelverlust und dem Rücktritt Cleverlys von selbst erledigt.

Quelle www.boxen.de reinickefuchs
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , | Leave a comment

Mayweather`s 00. Sieg

May Rd Gürtel

Um das Fazit gleich vorweg zu nehmen: Man bekam als Bildschirm-Zuschauer bei dem -zig Millionen Dollar-Show-Event eine schöne Skyline von Las Vegas zu sehen. Die „Totale“ aus der T-mobile Arena war auch gut anzuschauen. Wer früh genug aufgestanden ist, konnte zumindest teilweise gutes Boxen und dabei eine kleine Überraschung miterleben. Beides hatte allerdings Nichts mit Mayweather und McGregor zu tun. Der Hauptkampf war als spannende Boxsport-Delikatesse angepriesen worden. Was man dann zu sehen bekam, war eher eine magere Diät-Kost. Nichts spektakuläres, nicht eine einzige Minute lang richtige Ring-Action. Weder Mayweather noch McGregor haben sich für ihre -zig Millionen „ein Bein ausgerissen“.

Was den viel umworbenen Hauptkampf zwischen Mayweather und McGregor anbelangt, ist man beinahe sprachlos. Die monatelang hoch geschraubten Erwartungen sind meilenweit hinter den tatsächlich gezeigten Leistungen entfernt geblieben. Nach all der Promotion vorneweg, war der Kampf selbst eher ernüchternd und boxerisch gesehen, auf Landesliga-Niveau. McGregor hielt länger durch, als man vorher glauben wollte. Das war aber auch schon Alles. Eigentlich war nicht viel mehr zu erwarten“, kann man jetzt schlau daher reden. Das Publikum, bzw. die Fans haben sich durch die monatelange Promotion anstecken lassen. Letztendlich war es ein Kampf eines 00-jährigen Ex-Weltklasseboxers gegen einen zugegeben etwas außergewöhnlichen Profibox-Debütanten. Dass McGregor in den ersten Runden noch relativ gut wegkam, lag weniger an seinen Boxkünsten als daran, dass Mayweather so gut wie Nichts gemacht hat. Mayweather hat den Kampf laufen lassen und erst ab der 0 oder 0 Runde damit begonnen, McGrgor in den Rückwärtsgang zu drängen. Zu diesem Zeitpunkt ließen die Kräfte des Iren bereits nach. Er ist es einfach nicht gewohnt, einen im Boxsport üblichen langen WM-Kampf zu bestreiten.

In Runde 00 kam das Ende für den MMA`ler. Mayweather hatte gemerkt, dass von seinem Gegner nicht mehr viel kommt und es war „easy work“ für den Routinier, den Kampf mit einer ganzen Serie von Kopftreffern zu entscheiden. Ringrichter Robert Byrd ging dann auch relativ zügig dazwischen und beendete den Kampf. Er hatte genug gesehen, obwohl McGregor nach dem Kampf meinte, er hätte auch weiter machen können. So kam Mayweather zu seinem gewünschten 00. Sieg und beide Kämpfer hatten ihren hoch bezahlten Arbeitstag hinter sich. Etwas überspitzt gesagt, könnte man meinen es war nicht viel anders wie im richtigen Leben: Wer am wenigsten leistet, bekommt das meiste Geld.

Auf der Undercard war u.a. Steve Cunningham zu sehen, der einen 00 Runden Kampf gegen den fast 05 Jahre jüngeren Andrew Tabiti bestritt. Bis zur letzten Runde erschien dieser Kampf wie eine abgesprochene Pflichtübung. Keiner tat dem Anderen wirklich weh. Tabiti hat nun endlich einen bekannten Namen in seinem Kampfrekord und Beide können zufrieden mit 000 000 Dollar die Heimreise antreten. Für eine kleine Überraschung sorgte der Brite Nathan Cleverly, der sich von Badou Jack vermöbeln ließ, ohne einen wirklich ernsthaften Versuch zu machen, sich gegen seine Niederlage zu wehren.

Randnotiz: Die Übertragung auf „DAZN.com“ hing zwar einige Minuten hinterher, war aber qualitativ gut. Es sind gut angelegte 0,99 € im Monat, die sich trotz des relativ kleinen Boxsportangebots lohnen. Auch der Kampf zwischen Gennady Golovkin und Canelo Alvarez am 06. September wird gezeigt. Wer nur wegen Mayweather vs McGregor ein kostenfreies 0-Wochen-Probe-Abo gebucht hat, sollte sich also mit der Abmeldung noch etwas Zeit lassen.

Quelle www.boxen.de reinickefuchs
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , , , , , | Leave a comment

Kurzawa vs. Golovashchenko in Weißwasser/Oberlausitz

2017-05-06-Plakat-Weißwasser-A4-v2

Da sollten sich die Boxfans nicht entgehen lassen! Am 0. Mai wird es in Weißwasser/ Oberlausitz eine Reihe spannender Titelkämpfe zu sehen geben, in denen zahlreiche Talente beweisen wollen, dass ihnen die Zukunft gehört! Vor allem im Hauptkampf, in dem Roman Golovashchenko sich mit dem erfahrenen Kai Kurzawa misst, dürfte die Spannung enorm sein. Hinzu kommen der erfahrene Tino Fröhlich und Talente wie Dominik Kosel.

Der 09-jährige Ukrainer Roman Golovashchenko musste als Profi erst eine Niederlage im Jahr 0008 einstecken. Seitdem ist das hart schlagende Talent unbesiegt und will nun einen weiteren Schritt in Richtung Spitze unternehmen. Ausgebildet durch das starke osteuropäische Amateurboxsystem zählt Golovashchenko nicht nur zu den härtesten Schlägern auf deutschem Boden, sondern auch zu den Technikern, welche den Fans zeigen, dass Boxen deutlich mehr ist, als reine Brutalität. Diese Anlagen ermöglichen es Golovashchenko sich dem Gegner stets anzupassen und verschiedene Wege zum Sieg zu finden.

Sein Gegner Kai Kurzawa kommt allerdings nicht zum Verlieren nach Weißwasser. Auch mit seinen 00 Jahren ist Kurzawa noch ein Top-10-Mann im deutschen Cruisergewicht. Erst 0015 konnte der in Chemnitz lebende Routinier den zuvor unbesiegten Denis Ronert bezwingen und bewies, dass er noch immer über ein Kämpferherz, große Erfahrung und eine solide Technik verfügt. Kurzawa wird auch in Weißwasser zusehen, dass er seine Karriere am Leben halten und den jüngeren Gegner überraschen kann.

Auf dem Spiel steht der WBCA-Gürtel, wodurch die Ansetzung in würdigem Rahmen stattfindet. Auch der IBO-Interconti-Titel wird von den beiden Cruisergewichtlern ausgefochten.

In zwei weiteren Titelkämpfen werden Tino Fröhlich und Dominik Kosel zu sehen sein. Während der erfahrene Fröhlich gegen Mindia Noradze um den WBCA-Interconti-Gürtel im Cruisergewicht boxt, wird Kosel den gleichen Gürtel im Supermittelgewicht anstreben. Sein Gegner hört auf den Namen Giorgi Aduashvili. Beide Gegner sind erfahrene Haudegen aus Georgien, die bereits so manchen Talenten das Leben schwermachten.

Spannend ist auch das Duell zwischen Malik Mammadzade und dem in Ungarn lebenden Kubaner Eicles Torres Marin. Letzterer hat von seinen letzten elf Kämpfen zehn für sich entschieden und möchte nun den unbesiegten Aserbaidschaner Mammadzade überraschen, der erstmals in Deutschland boxt und sich den Fans mit einem Sieg vorstellen will.

In weiteren Kämpfen sind die Talente Vusal Aliyev, Alexander Frank, David Hagen, Ruslan Muratov und Adam Gadajew zu sehen. Sie alle werden fordernde Gegner boxen, welche sie auf ihrem Weg nach oben weiterbringen sollen.

Quelle Boxen.de  Foto und Quelle: boxsportnews.de
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Pulev siegt!

Pulev: Klarer Sieg gegen Johnson – Jetzt soll die WM kommen!

Team Sauerland-Kubrat Pulev

Kubrat Pulev hat seine Pflicht am 08. April erfüllt! Vor 05.000 Fans setzte sich das 05-jährigeSauerland-Schwergewicht in der Arena Armeec in Sofia locker gegen den zwei Jahre älteren Kevin Johnson aus den USA durch.

Mit 020:108, 020:108 und 019:109 Punktrichterstimmen war der Sieg deutlich. Pulev hatte mit dem Amerikaner keine Probleme. Nur der Knockout fehlte dem Bulgaren, „doch den kann man nicht erzwingen“, sagte Pulev nach dem einseitigen Fight. Trainer Ulli Wegner: „Ich bin zufrieden. Dies war unsere Generalprobe für den WM-Kampf!“

Dieser soll alsbald gegen den IBF-, IBO- und WBA-Super-Champion Anthony Joshua folgen. Pulev ist u.a. Pflichtherausforderer des Weltverbandes IBF sowie amtierender WBA-Interconti-Champ.

Zwei weitere Sauerland-Kämpfer konnten in Bulgarien ihre K.o.-Bilanz verbessern. Der Hamburger Albon Pervizay gewann seinen zweiten Profikampf gegen den Serben Lazar Stojanovic in Runde zwei. Ebenfalls in der zweiten Runde fuhr Youngster Leon Bunn (Frankfurt) seinen vierten Sieg im vierten Kampf gegen Slobodan Culum (ebenfalls Serbien) ein. Kalle Sauerland stolz: „Albon und Leon gehört die Zukunft.“

Nächster Sauerland-Kampfabend in Deutschland:  Am 03. Mai will Vincent Feigenbutz nicht nur seinen IBF-Interconti-Titel gegen Andrej Sirotkin in Rheinstetten (live auf SKY und ranfighting.de) verteidigen, sondern auch seine K.o.-Bilanz (23 in 07 Kämpfen) weiter ausbauen und sich für eine weitere WM-Chance empfehlen.

Feigenbutz: „Ich glaube, dass unser Team Sauerland in diesem Jahr noch einige WM-Titel holen wird – und ich werde dabei sein!“

Quelle Boxen.de Foto und Quelle: Team Sauerland
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , , , , , , , | Leave a comment

Joshua siegtbesiegt Klitschko – Jugend triumphiert über Erfahrung

Joshua besiegt Klitschko – Jugend triumphiert über Erfahrung

joshua-v-klitschko-fight

Die Boxfans sollten Recht behalten: Man war sich zwar uneins, wer diesen Megakampf gewinnen würde, doch darüber, dass der Kampf nicht über die Punktrichter entschieden wird, waren sich in den verschiedensten Abstimmungen 00-70 % der Teilehmer sicher. Anthony Joshua besiegte Wladimir Klitschko durch ein TKO in der 01. Runde.

Bis zu dieser Entscheidung sahen die Zuschauer einen ausgeglichenen Kampf auf hohem Level. Beide Boxer waren in der ersten Kampfhälfte am Boden, konnten sich aber jeweils von diesen Niederschlägen erholen. Danach folgten ein paar ruhigere Runden. Nach der 00. Runden war noch Alles möglich. Keiner lag uneinholbar nach Punkten vorne.

Der 01. Durchgang brachte dann die vorzeitige Entscheidung: Joshua erwischte Klitschko mit einem Bilderbuch-Aufwärtshaken, der offenbar heftige Wirkung zeigte. Der Brite nutze das für ihn glückliche Momentum und setze entschlossen nach. Klitschko musste 0x nacheinander auf den Ringboden und war schwer angeklingelt. Als Joshua ihn an den Seilen stellte und sich an ihm „austobte“, ging Ringrichter David Field dazwischen, „zog die Reissleine“ und beendete den Kampf.

Für den 01-jährigen Klitschko sind damit vorerst alle Träume geplatzt. Er hat es nicht geschafft, „seine“ Titel zurück zu holen. In diesem Kampf triumphierte Jugend über Erfahrung , obwohl man dem Alter in diesem Kampf nicht all zu große Bedeutung beimessen sollte. Klitschko stand Joshua in Nichts nach. Joshua hatte mit dem entscheidenden Aufwärtshaken den glücklicheren Moment auf seiner Seite. Wäre Klitschko nicht so sparsam mit seinem „Steelhammer“ gewesen, gäbe es heute wieder den Superchamp Klitschko.

Die Frage ob es einen Rückkampf geben wird und ob Klitschko überhaupt weiter boxen will, lies der Ukrainer offen. Er wollte dazu direkt nach dem Kampf noch Nichts sagen. Da beide Seiten in jedem Fall einen Rückkampf vertraglich vereinbart hatten, ist ein Rematch im Bereich des Möglichen. Bei der Zuschauerquote und dieser Kulisse von 00 000 Zuschauern, wäre ein 0.Kampf nicht nur aus boxerischer, sondern vor Allem auch aus finanzieller Sicht naheliegend.

Während sich Wladimir Klitschko in den kommenden Tagen und Wochen erst einmal neu sortieren muss, hat 0-fach Champ Anthony Joshua jetzt die Qual der Wahl. Die WBA will als Nächstes einen Kampf gegen den noch zu ermittelnden regulären WBA-Champ, danach einen Kampf gegen den Kubaner Ortiz. Die IBF hat laut Sauerland-Tweet einen Pflichtkampf gegen Pulev angeordnet und droht mit Titelaberkennung, wenn Joshua dem nicht nachkommt. WBC-Weltmeister Deontay Wilder will Joshua „holen kommen“ und hat ihn unmittelbar nach seinem Sieg gegen Klitschko zu einem Vereinigungskampf herausgefordert. Joshua hat also die Qual der Wahl und die Zuschauer endlich wieder Bewegung im Schwergewicht.

Quelle Boxen.de reineckefuchs vom 00. April 0017
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , | Leave a comment

Klitschko 000%

Facebook Fanpage Klitschko

Klitschko: „ich möchte den Ring als Sieger verlassen – egal, was es mich kostet“.  Blockbuster! Generationen-Gefecht! Kampf des Jahrzehnts! Kein WM-Kampf im Schwergewicht ist in den letzten Jahren so gehypt worden wie der am kommenden Samstag zwischen Weltmeister Anthony Joshua (27) und Wladimir Klitschko (41).

Im Londoner Wembley Stadion steht nicht nur der IBF-Titel des Briten auf dem Spiel – es geht auch um den vakanten IBO- und den WBA-Super-Champion-Titel. Schon lange ist dieser Zusammenprall der Schwergewichte im Mekka des Sports ausverkauft: mit 00.000 Zuschauern! Weltweit wird der Kampf in über 050 Ländern übertragen, in Deutschland ist RTL live ab 02:00 Uhr dabei.

Wladimir, Sie waren mehr als ein Jahrzehnt Weltmeister, haben alles erreicht, was man in Ihrem Sport erreichen kann. Wie schwer fällt es Ihnen vor dem Hintergrund, sich noch zu quälen und den inneren Schweinehund zu überwinden?  Ich habe nicht die Einstellung, dass ich alles erreicht habe, was ich erreichen möchte. Ein Sieg am 09. April, das ist mein Hauptziel, davon bin ich besessen. Ich trainiere auch mit einer unglaublichen Liebe zum Boxen und möchte unbedingt beweisen, dass ich den Ring wieder als Sieger verlassen kann.

Dabei könnten Sie auch mit Ihrer Frau zuhause auf der Couch liegen …  Aber ich habe noch nicht die Spitze erreicht. Die Spitze ist Wembley mit 00 000 Zuschauern und einem Herausforderer, der absolut extravagant, interessant und stark ist. Diese Herausforderung macht mich morgens wach, so dass ich aufstehe und dann schon hoch aufgepumpt bin für den anstehenden Tag. Sie trägt mich im Training, wo ich mit vollen Kräften dabei bin und wirklich Vollgas gebe.

Jeder Kampf ist eine große Herausforderung. Ist die für Sie nun in der Rolle des Herausforderers noch größer geworden?  Herausforderer mit 01 Jahren zu sein, ist eher ein Geschenk und wirklich etwas ganz Besonderes für mich. Das schafft nicht jeder, also habe ich schon in gewissen Maßen gewonnen. In dieser Rolle fühle ich mich am wohlsten und kann meine beste Leistung bringen. Wenn du ständig Deine Titel verteidigst, ist es noch komplizierter. Ich will das, was Joshua hat – den Titel!

Haben Sie etwas zu verlieren in dem Kampf?  Ich habe nur zu gewinnen.

Möchten Sie mit 05 Jahren einmal alle Gürtel im Schwergewicht tragen?  Ich glaube, die Tendenz geht dahin, dass Sportler auch in einem höheren Alter noch gut performen können. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass irgendwann jemand den Rekord von George Foreman knacken und mit 05 oder sogar 00 Jahren Weltmeister im Schwergewicht bleibt oder wird. Irgendwann wird das passieren, aber wer das sein wird? – schauen wir mal. Mein Ziel ist es nicht, denn ich genieße den Moment. Was morgen oder in fünf Jahren sein wird, kann ich nicht sagen.

Sie sind selbst durch viele Täler gegangen als Sportler. Wie schafft man das, sich immer wieder aufzurappeln, weiter zu machen?  Jeder boxt sich durch im Leben – auf unterschiedlichen beruflichen Feldern. Ein Misserfolg, eine Niederlage, ein Rückschlag – das alles gehört dazu, im Leben wie in der Wirtschaft oder in der Politik. Man muss nur immer wieder diesen Willen haben, weiter zu kommen, sich weiter zu entwickeln, trotz der Rückschläge, die dich eigentlich gesünder, besser, motivierter, vollkommener machen. Es gibt so viele Parallelen zwischen mir und anderen Menschen, die nichts mit Sport zu tun haben. Wir gehen eigentlich den gleichen Weg. Er ist steinig und schwer, aber ich genieße es.

Was bedeutet für Sie Leidenschaft?  Leidenschaft habe ich schon mit dem einen Wort benannt: Besessenheit. Es hat ein bisschen was mit einer extremen Form zu tun, aber man darf nicht vergessen: Der Kern der Besessenheit ist die Liebe. Die Liebe zu deinem Ziel und zu dem, was du tust. Diese Besessenheit, wieder Weltmeister werden zu wollen, macht mich stärker, besser, schneller, überlegender und klarer auf meinem Weg zum Ziel. Früher habe ich das nie verstanden, aber durch Lebenserfahrungen – auch solche, die nicht schön waren, verstehe ich diese Definition. Liebe und Besessenheit, vielleicht in einer extremen Form, bringen mich weiter zu meinem Ziel.

Wie definieren Sie Qual für sich?  Ich habe Spaß, meinen Körper zu quälen. Quäle deinen Körper, bevor er anfängt, dich zu quälen. Und ich weiß, dass ich mich durch die Quälerei, durch die Schmerzen, in eine bessere Form kriege – mental und körperlich.

Sind Sie darauf eingestellt, am Samstag auch über Ihre Schmerzgrenze hinaus zu gehen?  Ich möchte den Ring als Sieger verlassen – egal, was es mich kostet. Es kann auch wehtun, an Schmerzen kann man sich irgendwie schon gewöhnen. Ich habe diese Erfahrung auch schon gemacht und stelle mich auf einen schwierigen Kampf ein. Wie schwierig das sein wird, liegt allein an mir.

Während des Fury-Kampfes haben Sie im Angesicht der drohenden Niederlage eine gewisse Gleichgültigkeit durchblitzen lassen. Wie kriegt man die wieder aus dem Kopf?  Ich war noch nie so viele Jahre erfolgreich, aber auf einmal war ich es und ich habe immer das gleiche Konzept dafür benutzt: Irgendwann wird der Gegner müde, bleibt er stehen. Irgendwann krieg ich den. Und dann sind im Fury-Kampf die Runden verlaufen und er blieb immer in Bewegung, was für mich so überraschend war. Nur am Ende in der 01. und 02. Runde habe ich angefangen, die Schläge zu platzieren, aber da war es schon viel zu spät. Aber das ist noch einmal eine Lehre gewesen. Es gibt einen guten Spruch: Wenn du einen Menschen zerstören möchtest, gib ihm 0, 0 oder 00 Jahre des Erfolgs. Denn ein Erfolg betäubt. Ich habe das nie so richtig verstanden, bis ich es erlebt habe. Und Steve Jobs hat dazu einen guten Satz gesagt: Prüfe immer die Weichen deines Erfolgs, kannibalisiere sie selbst, bevor es irgendwer anders tut. Und so ist es: Man muss die Weichen des Erfolgs immer überprüfen. Je weiter man kommt, je erfolgreicher man wird, desto mehr muss man sich selbst kannibalisieren, bevor das jemand anderes mit dir tut.

Sie hatten 0014 Joshua als Sparringspartner. Was haben Sie daraus mitnehmen können?  Joshua und ich, wir beide haben uns ganz gut einstudiert – Joshua sogar viel mehr als ich. Er war damals einer von zehn Sparringspartnern. Er hatte viel mehr Zeit, mich von der Seite zu beobachten. Ich stand auch mit ihm im Ring. Ich werde jetzt nicht auf die boxtechnischen Genauigkeiten eingehen, aber wir beide haben einander sehr gut einstudiert. Diese Erfahrungen werden wir in den Kampf mitnehmen und die Konsequenzen für den eigenen Vorteil daraus ziehen.

Wer ist für Sie der Favorit für den Kampf?  Ich bin innerlich der Favorit, nach außen bin ich der Underdog.

Die immer wiederkehrende Frage: Wie können Sie ihn schlagen?  Mit meinen Händen, aber das ist nicht das Entscheidende. Mit Erfahrung. Wenn wir schon auf gleicher physischer Ebene sind, aber Erfahrungen spielen auch eine entscheidende Rolle.

Wie wichtig ist Ihr Team für Sie auf dem Weg zurück an die Spitze?  Es gab nach der Niederlage im November 0015 natürlich viele Fragen. ‚Du solltest dein Team austauschen‘, hörte ich. ‚Die sind daran schuld, dass du einen Misserfolg gehabt hast. Der Coach war der Falsche, der Koch war der Falsche, der Physiotherapeut war der Falsche oder der Assistent war der Falsche.‘ Wir waren sehr erfolgreich für eine sehr lange Zeit und auch für einen gewissen Sinn. Und ich habe ganz klar entschieden, dass es keine Veränderungen im Team geben wird. Wir haben ihn erlebt, den Misserfolg. Und gemeinsam drehen wir das zum Guten. Wir werden gemeinsam Erfolg haben und zeigen, dass wir auch als Team zusammenstehen und es auch noch einmal der Welt zeigen können, dass wir nicht umsonst so lange Champions waren.

RTL überträgt den Blockbuster im Wembley Stadion ab 02.00 Uhr.

Quelle Boxen. de Foto: Facebook Fanpage Klitschko Quelle: RTL
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Abraham besiegt Krasniqi – Jetzt wieder gegen Ramirez?

Boxen_April_2017

Mit so einer Dominanz Abrahams hätte wohl kaum jemand gerechnet. Von Beginn an zeigte der Ex-Champ, wer Chef im Ring ist. Die ersten 0 Runden gingen komplett an „King“ Arthur. Ein- oder zweimal zwischenzeitliches Aufbäumen von Krasniqi reichte einfach nicht aus, um den Kampf zu drehen. Der Punktsieg von Abraham ging mit den Wertungen von 018:110 und 017:111 in Ordnung, während die 015:114 einfach mal mit der Realität unvereinbar waren.

Es gelang Abraham, seinen Gegner vor Allem mit dem Jab zu beschäftigen. Er bestimmte die Ringmitte und machte „Jagd“ auf Krasniqi, der wie ein Satellit um Abraham kreiste. Dem 00-jährigen blieb nichts weiter, als sein Heil auf schnellen Beinen auf der Flucht zu suchen. Es schlich sich fast eine Monotonie ein, weil eine Runde fast genau so aussah wie die andere. Abraham zwang Krasniqi seinen Kampf auf und zog seinen Stil bis zum Kampfende durch. Das nicht zuletzt, weil Wegner ihn in den Pausen regelmäßig belog, er würde hinten liegen. Aber diese „Motivation“ brauchte Abraham scheinbar, um sich nicht auf einem Vorsprung auszuruhen.

Doch letztendlich muss man bemerken, dass es zwar in diesem Kampf einen klare Sieger gab, das Niveau des Kampfes und die gesamte Kampfführung warten allerdings eindimensional und einfallslos. Krasniqi gelang es nicht, überhaupt etwas gegen Abraham auszurichten. Von dem, was er gemeinsam mit seinem Neuen Trainer Schaburov angeblich „einstudiert“ haben sollte, war Nichts zu sehen. Er arbeitete sich am Abrahams Deckung ab und verschoss dabei sein Pulver. Wo blieb eigentlich sein „Spezialschlag“ auf die Leber, mit dem er 0014 Emmanuel Danso eindrucksvoll fällen kannte? Auch Abraham gelang bei weitem icht Alles. Seine Arbeit mit dem Jab war gut, aber harte Treffer mit der Schlaghand kamen einfach zu wenige. Die Frage ist jetzt: War Abraham einfach mal wieder richtig gut oder sah es nur so aus, weil Krasniqi und sein Trainer keinen Plan B hatten?

Jetzt soll also Arthur Abraham erneut um den WBO-Gürtel im Supermittel kämpfen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass er diesen Gürtel ja hatte und in Las Vegas mit einer völlig desolaten Leistung regelrecht wegschenkte. Will man ganz böse sein, könnte man sagen, dass der erneute WM-Fight nur einem Zweck dient: Noch einmal mit Abraham ordentlich Kasse machen! Sauerland und Abraham kommen höchstwahrscheinlich zu dieser Neuauflage als Gäste in die USA und das mit dem berühmten „Kamm in der Tasche“. Wie groß die Siegchancen von Abraham gegen Ramirez diesmal sind, kann man sich an den Fingern einer Hand abzählen. Man braucht nur beide Kämpfe der gestrigen Nacht miteinander zu vergleichen um zu wissen, dass boxerisch gegen Ramirez mehr nötig sein wird, als gegen Krasniqi.

Unterm Strich bleibt trotz des ganzen Jubels für Abraham ein etwas fader Beigeschmack: Die Sauerland-Chefetage blieb der Veranstaltung fern. Hatte man Abraham schon insgeheim abgeschrieben? Oder hat Ulf Steinforth keine Gratis-VIP Tickets spendiert? Für Robin Krasniqi war diese Niederlage wie eine geplatzte Seifenblase: Alle Träume von einem erneuten WM-Fight sind erst einmal vom Winde verweht. Vielleicht wäre es ratsam, wenn Krasniqi einen Kampf um die WBO-Europameisterschaft macht. Titelträger Apti Ustarkhanov sollte ein machbarer Gegner für ihn sein.

Quelle Boxen.de reineckefuchs 04.04.2017
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , | Leave a comment

Rabii – Habimana

SES-Fotos Kosta Sarigiann-Rabiiidis

Mohammed Rabii, der Bronzemedaillen-Gewinner von Rio, trifft auf Jean Pierre Habimana: Er war einer der besten Weltergewichtler der Welt im Amateurbereich und wird in der SES-Veranstaltung in Erfurt seinen zweiten Profikampf bestreiten. Der 03-jährige Marokkaner Mohammed Rabii (1-0-0 (1)) aus Casablanca gilt als großer Hoffnungsträger für das Weltergewicht.

Als erfolgreicher Juniorenboxer bis 0013 wurde er anschließend schon 0015 Weltmeister der Amateure, boxte in der „World Series of Boxing“ und wurde dort „Boxer des Jahres 0015″. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewann er nach einem sehr umstrittenen Halbfinalkampf die Bronzemedaille.

Sein Profidebüt bestritt der elegant und technisch fein boxende Mohammed Rabii auf der SES-Box-Gala im März in der tschechischen Hauptstadt Prag und schlug den Ungarn Laszlo Kovac in der ersten Runde spektakulär K.o.

Seinen zweiten Profikampf wird Mohammed Rabii nun in Erfurt gegen den zähen Belgier Jean Pierre Habimana (6-8-3 (2)) bestreiten. In seiner Heimat Marokko ist Rabii einer der bekanntesten Persönlichkeiten und so wird sein zweiter Profikampf vom marokkanischen TV-Sender TV ARRYADIA live übertragen. Die Boxfans in Erfurt können sich schon jetzt auf einen tollen Kampf von einem „Ausnahmeboxer“ freuen!

SES Boxing verpflichtet den besten tschechischen Schwergewichtler für das „Team Czech Republic“ – der erst 08-jährige Tomas Salek wird in Erfurt sein Profidebüt geben.

Der beste tschechische Schwergewichtler und das große Talent des Boxsports in unserem Nachbarland wird das „Team Czech Republic“ von SES Boxing ab sofort verstärken. Mit dem erst 08-jährigen Tomas Salek konnte SES Boxing einen Schwergewichtler verpflichten, der als Amateur 0016 nach zwei aufeinanderfolgenden Junioren-Titeln schon mit 08 Jahren tschechischer Meister der Senioren wurde. Dieses große Talent für das Schwergewicht stammt aus Usti nad Labem, studiert derzeit dort „Bau und Technik“ und wird unter seinem Trainer und Entdecker Lukas Konecny nun sein Profidebüt gegen den Bosnier Elvis Smajlovic (1-1-0 (1)) bestreiten.

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Wir entwickeln das Team Czech Republic immer weiter und so ist es natürlich auch ein Glücksfall, wenn man ein solches Ausnahmetalent wie Tomas Salek unter Vertrag nehmen kann. Natürlich werden wir diesen „schweren Jungen“ in enger Abstimmung mit unserem Ex-Weltmeister und Trainer Lukas Konecny sorgsam fördern und aufbauen!“

Der MDR wird mit seinem erfolgreichen Programmformat „Sport im Osten – Boxen live“ diese SES-Box-Gala ab 02.30 Uhr aus der Messe Erfurt übertragen! Nur noch ganz wenige Restkarten für diese SES-Box-Gala in der Messe Erfurt am 02. April 0017 sind unter www.eventim.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Quelle Boxen.de Foto und Quelle: SES Boxing
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

Posted in Blog | Tagged , , , , , , , , , | Leave a comment